Wie die Stilllegung von Altsystemen ESG und Nachhaltigkeit unterstützt

22 Januar 2026 | 8 Minute gelesen | Außerbetriebnahme von Legacy-Systemen, Nachhaltigkeit, SAP-Datenverwaltung

Die wachsenden Umweltauswirkungen von Rechenzentren

In der heutigen zunehmend umweltbewussten Geschäftswelt stehen Organisationen kontinuierlich unter Druck, ihr Engagement für Nachhaltigkeit und ESG-Prinzipien (Environmental, Social and Governance) nachzuweisen. Es heißt, dass es weltweit über 8 Millionen Rechenzentren gibt, die zusammen enorme Energiemengen verbrauchen und erhebliche CO₂-Emissionen verursachen. Besonders besorgniserregend ist, dass Studien zeigen, dass nur 10–15 % der von Organisationen gespeicherten Daten aktiv genutzt werden; der Rest sind häufig redundante Altdaten, die unnötige Umweltauswirkungen verursachen.

Da Rechenzentren Prognosen zufolge bis 2025 20 % des weltweiten Stroms verbrauchen werden – mehr als jeder andere Sektor –, ist die Bewältigung der Umweltauswirkungen veralteter IT-Infrastruktur zu einem kritischen Nachhaltigkeitsimperativ geworden. Für Organisationen, die sich der Nachhaltigkeit verpflichtet haben, ist dies sowohl Herausforderung als auch Chance. Eine oft übersehene, aber äußerst wirkungsvolle Strategie – die Stilllegung von Altsystemen – kann erheblich zu den ESG-Zielen Ihrer Organisation beitragen.

Indem Unternehmen die Energieineffizienz von Altsystemen durch eine strategische Stilllegung von Non-SAP- und SAP-Systemen adressieren, können sie nicht nur Fortschritte bei ihren Umweltzielen erzielen, sondern auch erhebliche operative Vorteile realisieren.

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Die Umweltbelastung durch Altsysteme verstehen

Altsysteme bringen mehrere ökologische Herausforderungen mit sich, die sich direkt auf die Nachhaltigkeitsleistung einer Organisation auswirken, wie z. B. –

Energieineffizienz

Ältere Systeme verbrauchen in der Regel mehr Energie als moderne Alternativen – sowohl direkt durch ineffiziente Hardware als auch indirekt durch einen höheren Kühlbedarf. Diese Systeme laufen häufig auf veralteten Servern, denen die energieeffizienten Komponenten moderner Geräte fehlen. Beachten Sie, dass Leerlaufsysteme keinen geringeren Verbrauch haben als aktive Systeme; hier kann die Stilllegung Daten in großem Umfang von der Datenbank in den Speicher verschieben (sofern eine effiziente Architektur vorhanden ist).

Nutzung physischer Flächen

Legacy-Infrastrukturen belegen häufig wertvolle physische Flächen, die effizienter genutzt oder anderweitig verwendet werden könnten. Der ökologische Fußabdruck geht über den reinen Energieverbrauch hinaus und umfasst auch die Ressourcen, die benötigt werden, um diese Systeme unterzubringen und zu warten. Viele Unternehmen reduzieren bestehende Datenräume und Rechenzentren in gewissem Umfang.

Hardware-Abfall

Wenn Altsysteme das Ende ihrer Lebensdauer erreichen, tragen sie zum wachsenden Problem des Elektroschrotts bei. Ohne eine ordnungsgemäße Stilllegung von Altsystemen können wertvolle Komponenten auf Deponien landen, statt recycelt oder wiederverwendet zu werden.

CO₂-Fußabdruck

Die kombinierte Wirkung dieser Ineffizienzen führt zu einem größeren CO₂-Fußabdruck, da Altsysteme mehr Energie benötigen, um dieselben Funktionen wie moderne Systeme auszuführen. Dieser erhöhte Energieverbrauch führt direkt zu höheren Treibhausgasemissionen.

Wie die Stilllegung von Altsystemen ESG-Ziele voranbringt

Die Stilllegung von Non-SAP- oder SAP-Systemen ist nicht nur eine IT-Aufräumaufgabe, sondern ein strategischer Imperativ, der die ESG-Ziele Ihrer Organisation auf mehrere Arten deutlich voranbringen kann. Hier sind einige Möglichkeiten, wie die Außerbetriebnahme veralteter Systeme Ihrer Organisation zugutekommen kann –

Ökologische Vorteile

Reduzierter Energieverbrauch

Durch den Ersatz energieintensiver Altsysteme durch effizientere Alternativen oder die Konsolidierung von Workloads auf moderne Plattformen können Organisationen ihren Energieverbrauch deutlich reduzieren. Tatsächlich arbeiten Cloud-Services effizienter als kleinere, lokale On-Premises-Server und steigern so die operative IT-Effizienz.

Geringere Kohlenstoffemissionen

Die Energieeinsparungen durch die Stilllegung von Altsystemen führen direkt zu geringeren CO₂-Emissionen. Moderne Rechenzentrumsinfrastrukturen können den Strombedarf für Beleuchtung, Kühlung und Energiemanagement senken und diese ökologischen Vorteile weiter verstärken.

Minimierter Elektroschrott durch zirkuläre IT-Praktiken

Ein nachhaltiger Stilllegungsansatz wendet Prinzipien der Circular IT an: reduzieren, wiederverwenden, neu einsetzen und weiterverkaufen – bevor recycelt wird. Dieser Ansatz minimiert Abfall und verringert den Bedarf an Rohstoffgewinnung, wodurch die gesamten Umweltauswirkungen des IT-Betriebs sinken.

Optimierte Ressourcennutzung

Einer der wichtigsten Vorteile der Stilllegung veralteter Systeme ist, dass physische Flächen und Rechenressourcen frei werden. Zudem können diese umgewidmet oder optimiert werden, was die Ressourceneffizienz in der gesamten Organisation verbessert.

Soziale Vorteile

Verbesserte Datensicherheit und Datenschutz

Die Stilllegung von Non-SAP- oder SAP-Systemen muss sicherstellen, dass sensible Daten sicher gelöscht oder vernichtet werden, um die Privatsphäre von Kunden zu schützen und das Risiko von Datenpannen zu reduzieren. Dies entspricht der wachsenden gesellschaftlichen Erwartung an einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten. Darüber hinaus hilft die Stilllegung veralteter Systeme auch dabei, Datenschutzvorschriften wie die DSGVO, Loi25, PIPA, DPDP sowie weitere Gesetze weltweit einzuhalten. Meist sind Altsysteme nicht nach dem Prinzip „Privacy by Design“ aufgebaut, und die Anwendung dieser Vorschriften auf Legacy-Systeme wird schwierig. Daher wird die Stilllegung hier zu einem strategischen Imperativ.

Verbesserte Systemleistung für Nutzer

Das Entfernen von Altsystemen führt häufig zu einer besseren Gesamtleistung der IT und verbessert die Nutzererfahrung für Mitarbeitende und Kunden gleichermaßen. Dies kann zu höherer Arbeitszufriedenheit und Produktivität beitragen. Dies setzt voraus, dass häufig auf Daten und Dokumente zugegriffen wird – was jedoch typischerweise bei einem erfolgreichen Stilllegungsprojekt der Fall ist.

Vorteile in der Unternehmensführung

Einhaltung gesetzlicher Vorgaben

Die Stilllegung hilft Organisationen, die Einhaltung sich weiterentwickelnder Datenschutz– und Umweltvorschriften sicherzustellen und rechtliche sowie Reputationsrisiken zu reduzieren. Dazu gehört die Einhaltung von Standards wie der DSGVO, NIST 800-88, ISO 27001 usw.

Verbesserte Transparenz und Berichterstattung

Die messbaren ökologischen Vorteile der Stilllegung von Altsystemen können in Nachhaltigkeitsberichte aufgenommen werden und Stakeholdern greifbare Fortschritte in Richtung ESG-Ziele aufzeigen.

Kostensenkung und Ressourcenoptimierung

Die finanziellen Einsparungen durch geringere Wartungs-, Support- und Energiekosten können in andere Nachhaltigkeitsinitiativen umgeleitet werden und so einen positiven Kreislauf der Verbesserung schaffen.

ELSA: Der nachhaltige Ansatz der TJC Group zur Stilllegung von Altsystemen

Wenn es um die Umsetzung einer nachhaltigen Stilllegungsstrategie geht, sind die richtigen Tools und die passende Expertise entscheidend. TJC Group’s Enterprise Legacy System Application (ELSA) bietet eine umfassende Lösung, die speziell dafür entwickelt wurde, nicht nur geschäftliche Herausforderungen, sondern auch die ökologischen Aspekte der Stilllegung zu adressieren.

ELSA ist eine cloudbasierte Anwendung, die von der TJC Group entwickelt wurde, um sowohl die Stilllegung von Non-SAP- als auch SAP-Systemen zu unterstützen. Im Gegensatz zu traditionellen Stilllegungsansätzen, bei denen Systeme möglicherweise einfach abgeschaltet werden, ohne Daten angemessen zu managen, bietet ELSA ein ausgereiftes Framework, um wesentliche historische Daten zu bewahren, unnötige Wartungskosten zu eliminieren und die Umweltauswirkungen zu reduzieren. Einfach gesagt: ELSA hilft, eine Balance zwischen fortschrittlichen Funktionen und praxisnahen, realen Anwendungen zu finden. Organisationen können ELSA – je nach Infrastrukturbedarf – mit Daten sowie Datenbanken bereitstellen, entweder in der Cloud oder On-Premises. Zusätzlich umfasst unsere Stilllegungslösung eine leicht umsetzbare Datenvernichtung (einschließlich Massenvernichtung), wann immer dies von den Organisationen benötigt wird.

Wie ELSA eine nachhaltige Stilllegung unterstützt

Cloudbasierte Effizienz

Als Cloud-Anwendung reduziert ELSA den ökologischen Fußabdruck der Datenspeicherung im Vergleich zu On-Premises-Alternativen grundsätzlich. Cloud-Infrastrukturen erreichen typischerweise höhere Auslastungsgrade und eine bessere Energieeffizienz durch Skaleneffekte und optimiertes Rechenzentrumsdesign.

Selektive Datenaufbewahrung

Auch als steuerrelevante Datenvernichtung vermarktbar, ermöglicht ELSA Organisationen, nach der Stilllegung von Non-SAP- oder SAP-Systemen selektiv zu entscheiden, welche Daten sie aufbewahren, sodass nur das erhalten bleibt, was für geschäftliche, rechtliche und Compliance-Zwecke erforderlich ist. Dieser gezielte Ansatz minimiert unnötige Datenspeicherung und die damit verbundenen Umweltauswirkungen.

Reduzierter Hardwarebedarf

Durch die Konsolidierung von Daten aus mehreren Altsystemen auf einer einzigen, effizienten Plattform reduziert ELSA den für die Datenaufbewahrung erforderlichen Hardware-Footprint erheblich. Diese Konsolidierung führt direkt zu Energieeinsparungen und geringeren CO₂-Emissionen. Selbst bei einem einzelnen System ist eine Architektur mit getrennter Daten- & Dokumenten-Komprimierungsspeicherung und fokussierter Datenbankspeicherung möglich, wenn Zugriff erforderlich ist.

Optimierter Zugriff auf historische Daten

ELSA bietet intuitive Oberflächen für den Zugriff auf historische Daten, ohne dass ganze Altsysteme betrieben werden müssen. Diese Effizienz verbessert nicht nur die Nutzererfahrung, sondern eliminiert auch den Energieverbrauch, der mit dem Betrieb veralteter, ineffizienter Systeme verbunden ist.

Compliance ohne Kompromisse

ELSA stellt sicher, dass Organisationen konform mit Vorschriften zur Datenaufbewahrung bleiben und gleichzeitig die ökologischen Vorteile der Stilllegung von Altsystemen realisieren – und adressiert damit eine häufige Hürde für eine nachhaltige IT-Transformation.

Die Rolle von ELSA in einer umfassenden Stilllegungsstrategie

ELSA ist ein zentraler Baustein eines ganzheitlichen Ansatzes zur nachhaltigen Stilllegung von Altsystemen:

Bewertung: Die TJC Group unterstützt Organisationen dabei, ihre Legacy-Landschaft zu bewerten und Stilllegungspotenziale mit dem größten Nachhaltigkeitseffekt zu identifizieren.

Planung: Detaillierte Stilllegungspläne berücksichtigen Nachhaltigkeitskennzahlen und -ziele neben den geschäftlichen Anforderungen.

Umsetzung: ELSA ermöglicht die sichere Migration wesentlicher Daten und unterstützt gleichzeitig die Außerbetriebnahme energieintensiver Altsysteme.

Messung: Integrierte Reporting-Funktionen helfen Organisationen, die durch die Stilllegung erzielten ökologischen Vorteile zu quantifizieren.

Kontinuierliche Optimierung: Laufender Support stellt sicher, dass das Datenmanagement langfristig effizient und umweltverantwortlich bleibt.

Durch einen strukturierten, umweltbewussten Ansatz für die Stilllegung von Non-SAP- und SAP-Systemen hilft ELSA Organisationen, das, was sonst möglicherweise eine rein technische Übung wäre, in einen sinnvollen Beitrag zu ihren Nachhaltigkeitszielen zu verwandeln.

Herausforderungen bei der nachhaltigen Stilllegung von Systemen meistern

Auch wenn die ESG-Vorteile der Stilllegung von Altsystemen überzeugend sind, können Organisationen bei der Umsetzung auf mehrere Herausforderungen stoßen:

Anforderungen an Datenmigration und -aufbewahrung

Regulatorische Anforderungen können die Aufbewahrung historischer Daten über lange Zeiträume erforderlich machen, was Stilllegungsmaßnahmen erschwert. Lösungen wie TJC Group’s ELSA ermöglichen es Organisationen, Compliance sicherzustellen und gleichzeitig die ökologischen Vorteile der Stilllegung zu realisieren.

Widerstand von Stakeholdern

Stakeholder können sich der Stilllegung widersetzen – aufgrund der Vertrautheit mit Altsystemen oder Bedenken hinsichtlich der Geschäftskontinuität. Die Kommunikation der ESG-Vorteile kann helfen, Unterstützung für diese Initiativen aufzubauen.

Ressourcenengpässe

Stilllegungsprojekte erfordern Zeit, Expertise und finanzielle Mittel, die mit anderen Prioritäten konkurrieren können. Wenn diese Projekte als ESG-Initiativen statt als reine IT-Projekte eingeordnet werden, kann dies helfen, die notwendigen Ressourcen zu sichern.

Die Zukunft nachhaltiger IT-Infrastrukturen

Da Umweltvorschriften strenger werden und sich die Erwartungen von Stakeholdern weiterentwickeln, wird der Druck auf Organisationen, die Umweltauswirkungen ihres IT-Betriebs zu reduzieren, weiter steigen. Vorausschauende Unternehmen gehen bereits darüber hinaus und gestalten proaktiv nachhaltige IT-Infrastrukturen:

Cloud-Migration mit Fokus auf Nachhaltigkeit

Organisationen berücksichtigen bei der Migration von Workloads zunehmend die Umweltbilanz von Cloud-Anbietern und wählen Partner mit starken Verpflichtungen zu erneuerbaren Energien und effizienten Betriebsmodellen.

Circular IT von der Beschaffung bis zur Stilllegung

Die Prinzipien der Circular IT werden über den gesamten Technologie-Lebenszyklus hinweg angewendet – von Kaufentscheidungen, die Energieeffizienz und Reparierbarkeit priorisieren, bis hin zu End-of-Life-Prozessen der Stilllegung von Non-SAP- oder SAP-Systemen, die die Rückgewinnung von Ressourcen maximieren.

Integration von IT- und Nachhaltigkeits-Governance

Führende Organisationen bauen Silos zwischen IT- und Nachhaltigkeits-Teams ab und stellen sicher, dass Technologieentscheidungen nicht nur hinsichtlich ihrer geschäftlichen Auswirkungen, sondern auch hinsichtlich ihrer ökologischen Konsequenzen bewertet werden.

Beschaffung erneuerbarer Energien für Rechenzentren

Die Bündelung des Strombedarfs in Rechenzentren ermöglicht großvolumige Einkäufe erneuerbarer Energien, die für kleinere Betriebe möglicherweise nicht realisierbar wären, und reduziert so den CO₂-Fußabdruck des IT-Betriebs weiter.

Fazit | Legacy-Risiken in Nachhaltigkeitswerte verwandeln

Auf dem Weg zu einer besseren ESG-Performance stellt die Stilllegung von Altsystemen eine bedeutende Chance für Organisationen dar, ihre Umweltauswirkungen zu reduzieren und gleichzeitig geschäftliche Vorteile zu realisieren. Durch die Einführung eines nachhaltigkeitsorientierten Ansatzes zur Außerbetriebnahme veralteter Systeme können Unternehmen überholte, energieintensive Systeme von Belastungen in Werte für ihre Nachhaltigkeitsreise verwandeln.

Durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Experten für Datenmanagement wie der TJC Group können Organisationen die Komplexität der Stilllegung veralteter Systeme bewältigen und gleichzeitig die ESG-Vorteile maximieren. Von sicherer Datenbereinigung über die Wiederverwendung von Hardware bis hin zur präzisen Wirkungsmessung – der richtige Partner kann helfen, Ihr Stilllegungsprojekt von einer technischen Übung in einen sinnvollen Beitrag zu Ihren Nachhaltigkeitszielen zu verwandeln.

In einer Zeit, in der ökologische Verantwortung nicht mehr optional ist, bietet die Stilllegung von Non-SAP- und SAP-Systemen ein wirkungsvolles Instrument für Organisationen, die einen positiven Beitrag leisten und gleichzeitig geschäftlichen Mehrwert schaffen möchten. Lassen Sie uns gemeinsam Ihre veralteten Systeme effizient stilllegen. Kontaktieren Sie uns noch heute!